Wenn ein geliebter Mensch durch Suizid stirbt, ist die Trauer anders als bei jedem anderen Tod. Zu dem Schmerz des Verlustes kommen Schuldgefühle, Scham, Wut und die quälende Frage: Warum?
Was Angehörige erleben
- Schuldgefühle: „Hätte ich es verhindern können?“
- Scham: Das Stigma, das Suizid noch immer umgibt
- Wut: Auf den Verstorbenen, der „uns verlassen hat“
- Isolation: Viele wissen nicht, wie sie darüber sprechen sollen
Was hilft
- Sprechen Sie darüber. Suizid ist kein Tabu, das Sie allein tragen müssen
- Suchen Sie professionelle Hilfe. Trauergruppen speziell für Suizid-Hinterbliebene sind besonders wertvoll
- Geben Sie sich keine Schuld. Die Entscheidung lag nicht in Ihrer Hand
- Ehren Sie den Menschen. Nicht die Art des Todes definiert ein Leben
Hilfsangebote
Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (kostenfrei, 24/7)
AGUS e.V.: Verein für Angehörige um Suizid (www.agus-selbsthilfe.de)
Ein Denkmal, das den Menschen ehrt
Ein MEMORYA-Denkmal erinnert an den Menschen, nicht an die Art seines Todes. Es bewahrt sein Lachen, seine Geschichte, seine Bedeutung für Sie. Für einmalig 199 €, gesichert auf 50.000+ Computern weltweit, für immer.