Die Gesellschaft erlaubt Männern kaum zu trauern. „Sei stark“, „Reiß dich zusammen“, „Du musst jetzt für die Familie da sein“ — solche Sätze hören trauernde Männer ständig.
Wie Männer typischerweise trauern
- Im Stillen: Viele Männer weinen allein oder gar nicht
- Durch Handeln: Sich in Arbeit stürzen, Dinge organisieren, Aufgaben übernehmen
- Körperlich: Sport, körperliche Arbeit als Ventil
- Verzögert: Die volle Trauer kommt oft erst Monate später
Warum das problematisch sein kann
Wenn Trauer nicht ausgedrückt wird, kann sie sich in Depression, Alkoholmissbrauch oder körperlichen Beschwerden äußern. Die unterdrückte Trauer verschwindet nicht — sie sucht sich andere Wege.
Was hilft
- Erlauben Sie sich zu trauern — das ist keine Schwäche
- Finden Sie Ihren eigenen Weg — wenn Reden nicht hilft, schreiben Sie
- Suchen Sie Gleichgesinnte — Männer-Trauergruppen nehmen zu
- Schaffen Sie einen privaten Ort — wo Sie allein trauern können
Ein stiller Ort des Gedenkens
Ein MEMORYA-Denkmal kann genau dieser stille, private Ort sein. Abends am Handy, allein, eine Kerze anzünden. Niemand muss es sehen. Aber es hilft.