Immer öfter sieht man sie auf Friedhöfen: kleine QR-Codes auf Grabsteinen, die beim Scannen zu einer Online-Gedenkseite führen. Die Meinungen dazu gehen auseinander.
Wie funktioniert ein QR-Code auf dem Grabstein?
Eine kleine Plakette mit einem QR-Code wird am Grabstein befestigt. Besucher können den Code mit dem Smartphone scannen und gelangen so zu einer digitalen Gedenkseite mit Fotos, Texten und Erinnerungen.
Vorteile
- Mehr Informationen: Auf einem Grabstein ist wenig Platz — digital ist Raum für Geschichten, Fotos und Erinnerungen
- Interaktiv: Besucher können Kerzen anzünden oder Beileid hinterlassen
- Verbindung: Physischer Ort und digitales Gedenken werden verknüpft
Bedenken
- Pietät: Manche empfinden Technik auf dem Friedhof als störend
- Haltbarkeit: QR-Code-Plaketten können verwittern
- Friedhofssatzung: Nicht überall erlaubt
Wichtig: Die Gedenkseite muss permanent sein
Ein QR-Code ist nur so gut wie die Seite, zu der er führt. Wenn diese nach einigen Jahren offline geht, führt der QR-Code ins Leere — das wäre respektlos.
Bei MEMORYA erhalten Sie einen QR-Code, der zu einem permanenten Denkmal führt, gesichert auf 50.000+ Computern weltweit. So ist sichergestellt, dass der Code auch in 50 Jahren noch funktioniert.