Die Baumbestattung gehört zu den am schnellsten wachsenden Bestattungsformen in Deutschland. Die Vorstellung, unter einem Baum zu ruhen, anstatt in einem anonymen Reihengrab, spricht viele Menschen an.
Wie funktioniert eine Baumbestattung?
Die Urne wird im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Bekannte Anbieter sind FriedWald und RuheForst. Der Baum dient als natürliches Grabmal, eine kleine Plakette mit dem Namen wird am Stamm befestigt.
Vorteile
- Naturverbunden: Ruhen in einem Wald statt auf einem Friedhof
- Keine Grabpflege: Die Natur übernimmt
- Günstiger: 500 – 3.000 € (ohne Grabpflege-Kosten)
- Nachhaltig: Kein Steinbruch, kein Transport
Nachteile, die selten erwähnt werden
- Kein individueller Grabstein: Nur eine kleine Plakette
- Keine Blumen oder Kerzen: Im Wald nicht erlaubt
- Schwer erreichbar: Manche Bestattungswälder liegen abgelegen
- Zeitlich begrenzt: Auch Baumbestattungen haben Ruhezeiten (meist 99 Jahre)
- Der Baum gehört nicht Ihnen: Bei Sturmschäden oder Krankheit wird er gefällt
Die perfekte Ergänzung
Viele Familien, die eine Baumbestattung wählen, erstellen zusätzlich ein digitales Denkmal bei MEMORYA. So gibt es neben dem Wald auch einen Ort, an dem man eine Kerze anzünden und Beileid teilen kann. Einmalig 199 €, gesichert auf 50.000+ Computern weltweit.